DIY - Bodybutter

Hallo ihr Lieben! Gleich als erstes möchte ich euch für eure vielen tollen Reaktionen auf meinen letzten Post und das Slow-Flowers-Pro...

Hallo ihr Lieben!


Gleich als erstes möchte ich euch für eure vielen tollen Reaktionen auf meinen letzten Post und das Slow-Flowers-Projekt danken! :) Es ist wirklich so schön, wenn so eine Idee so viel positive Resonanz bekommt!

So... heute habe ich nur etwas ganz Kleines für euch, aber auch dazu habe ich bereits tolle Rückmeldungen bekommen, deswegen dachte ich mir, ich teile das eben hier auf dem Blog mit euch :)

Wer mir auf Instagram folgt, weiß schon, worum es geht - nämlich um selbstgemachte Körperbutter.

Schon seit langem versuche ich, so wenig schädliche Chemie wie möglich an mich heran zu lassen (soweit das heutzutage halt möglich ist...) und da bin ich vor einigen Monaten irgendwie ganz ungeplant auf ein Rezept für Bodybutter gestoßen. Das kam mir sehr gelegen, denn diese ellenlangen Inhaltsstoffangaben auf den Cremedosen und Lotionsflaschen haben mich schon ewig gestört. Selbst in sogenannter "Naturkosemtik" sind so viele Dinge drin, dass man schon ein Pharmazeutik- und/oder Chemiestudium abschließen müsste, um das alles zu durchschauen.

Da ich also von diesem Rezept für Bodybutter so angetan war, hab ich es gleich am selben Tag noch ausprobiert und was soll ich sagen? Ich lass nix anderes mehr an meine Haut - ungelogen.





Um jetzt gar nicht mehr groß weiterzuschwafeln, habe ich hier das Basisrezept für eine tolle, reichhaltige Körperbutter:

1 Joghurtbecher á 200 g Kakaobutter
1 Joghurtbecher á 200 g Kokosfett


Ja. Das war es schon. ;)

Das ist wie gesagt die Basis - ihr könnt die Butter schon nur aus diesen beiden Zutaten herstellen.
Dazu werden beide Fette zusammen in einer Schüssel im Wasserbad vollständig geschmolzen.

Danach muss die Masse wieder abkühlen, bis sie nicht mehr flüssig, aber noch nicht ganz fest ist. Man sollte die Oberfläche noch leicht mit dem Finger eindrücken können.

Das kann je nach Raumtemperatur durchaus ein paar Stunden dauern. Man kann das Fett natürlich auch in den Kühlschrank oder jetzt im Winter auch ins Freie stellen, allerdings muss man dann wirklich oft danach schauen, denn man übersieht dann oft den entscheidenden Moment ;)
Sollte die Masse zu hart geworden sein, muss man sie einfach nochmal einschmelzen...

So, sobald aber dann die gewünschte Konsistenz erreicht ist, muss man die Masse mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine (Schneebesen!) mindestens 10 Minuten lang aufschlagen.

Lasst euch nicht täuschen, die Creme sieht schon nach ca. 20 Sekunden fertig aus. Mixt aber unbedingt lange genug weiter - wie gesagt, mindestens 10 Minuten lang.
Dadurch wird die Körperbutter wirklich schön fluffig und härtet dann nicht so extrem aus.

Sobald die Butter fertig ist, füllt sie in saubere Gläser oder Becher und verschließt sie gut.

Da natürlich keine Konservierungsstoffe enthalten sind, solltet ihr die Körperbutter so rasch wie möglich aufbrauchen, bei mir hat die erste Ladung aber trotzdem problemlos 4 Wochen lang gehalten, ohne ranzig zu werden.





Wer mag, kann die Creme allerdings auch noch ein bisschen "veredeln" ;)

Man kann unmittelbar vor dem Mixen z.B. einige Tropfen ätherisches Öl zur Creme geben, damit sie noch besser duftet - ich habe bei meiner letzten Creme Vanilleöl genommen.

Außerdem gebe ich sehr gerne 1 bis 2 Teelöffel reines Arganöl dazu, welches ich schon vorher gern für meine Haut benutzt habe.

Auch Olivenöl, Mandelöl, Sesamöl - im Prinzip kann jedes hochwertige Pflanzen- oder Nussöl benutzt werden.

Für die Creme auf den Fotos habe ich zusammen mit dem Kokosöl und der Kakaobutter außerdem ein Stück Bienenwachs mitgeschmolzen. :)

Da kann man nach Lust und Laune herumprobieren!

Übrigens: die Creme härtet bis zum nächsten Tag nach der Herstellung noch ordentlich aus, aber wenn sie bei Raumtemperatur gelagert wird und ihr wirklich ordentlich gemixt habt, ist sie trotzdem einigermaßen cremig und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Sollte sie zu fest sein, stellt sie ganz kurz auf den Heizkörper oder in warmes Wasser (aber nicht zu lange, sonst schmilzt sie!), dann wird sie schnell wieder weich.


Versucht es unbedingt mal aus und wenn ihr Lust habt, schreibt mir doch, wie euch die Creme gefällt und welchen Duft ihr am liebsten habt :)

So, ich verschwinde jetzt wieder in unser Krankenlager - über die letzten zwei Wochen waren wir alle krank - die zwei Jüngsten haben bzw. hatten noch dazu die Windpocken :P Hurra.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Alles Liebe,
Salma.




You Might Also Like

8 Kommentare

  1. Liebe Salma,

    das ist eine wunderbare Idee. Vielen Dank für das tolle Rezept. Schon längst wollte ich mir eine Body-Butter selbst machen. Ich kann sie fast riechen :) Hmmmm, lecker.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche.
    Liebe Grüße
    KAT

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Salma,
    danke für die Inspiration und das Rezept. Ich mag auch gerne selbstgemachte Kosmetik.
    herzliche Grüße
    Patricia

    AntwortenLöschen
  3. Biiiiiitte ein mal rüberreichen.die würde ich jetzt zu gern auftragen.
    Liebst Andrea

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Salma,
    an Naturkosmetik habe ich mich auch schon ´mal versucht. Aber eher an Badezusätze, die auch wirklich gut geworden sind. Wenn dich interessiert, was so in der Kosmetik verwendet wird, solltest du dir das Buch von Rita Stienz - Kursbuch Kosmetik mal angucken. Leider ist es nicht mehr auf dem Markt, man findet es aber noch gebraucht - auch auf a****n. Echt schokierend.
    Ganz liebe Grüße,
    Manuela

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Salma,
    Da hat es Euch aber heftig erwischt,gute Besserung!!!
    Ich bin ganz begeistert von Deiner Körperbutter, eine tolle Idee.
    Danke für die Anleitung.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  6. liebe Salma, dein tolles Rezept kommt wirklich wie gerufen! Seit einiger Zeit verwende ich zum Eincremen auch nur noch natives Kokosöl und bin begeistert, weil es so herrlich duftet und tatsächlich noch besser wirkt als meine Naturkosmetik-Cremes. Jetzt im Winter habe ich aber das Gefühl, etwas Reichhaltigeres zu benötigen und habe schon überlegt, ob man da nicht etwas mit Kakaobutter machen kann... und tadaa, kommt dein Rezept! Genial! Das werde ich demnächst ausprobieren! Ich danke dir, wünsche euch gute Besserung und eine gute Woche! Theresa

    AntwortenLöschen
  7. Oh cool, ich wusste gar nicht, dass man Bodybutterr so einfach selbst machen kann. Das muss ich echt mal ausprobieren!

    Liebe Grüße
    Dörthe

    AntwortenLöschen