Bärlauchnockerl mit Pecorino

Hallo ihr Lieben! Ich bin nach wie vor nicht ganz glücklich mit dem Wetter, das muss ich jetzt schon mal sagen ;) Seit Tagen ist es trüb ...

Hallo ihr Lieben!


Ich bin nach wie vor nicht ganz glücklich mit dem Wetter, das muss ich jetzt schon mal sagen ;) Seit Tagen ist es trüb und kalt und nass und seit heute früh SCHNEIT es immer wieder! I am not amused.

Aber alles not-amused-Sein hilft nix, da müssen wir anscheinend durch. Und trotz des grauslichen Wetters konnte ich neulich sogar schon meine erste Bärlauchernte in diesem Jahr einfahren! Hurra! :D

Die Gegend bei uns ist ja ein wahres Bärlauchparadies, an jeder Straßenecke wuchert er wie wild und im Wald riecht es bei jedem Schritt und Tritt nach Knoblauch - herrlich! :)




Tja, und so hab ich mal wieder meine allmählich schwindenden Bärlauchpestovorräte vom Vorjahr aufgestockt. Noch ist es nicht viel, aber es wird.

Beim Pesto-Machen kam mir dann ganz spontan eine Idee für ein Mittagessen, nämlich Bärlauchnockerl. 

 


Im Prinzip sind meine Nockerl ja nix anderes als Spätzle, aber da ich meine Nockerl nicht händisch vom Brett ins Wasser schneide, wollt ich nicht so dreist sein, und sie SPÄTZLE nennen ;)

Sie sind superschnell gemacht und eignen sich daher ideal, wenn es mal flott gehen muss und sogar meine Kinder haben sie für essbar befunden (nagut, zwei von drei haben sie für essbar befunden :P ) 


 


Zutaten für Bärlauchnockerl (ca. 4-5 Portionen)
Für das Pesto:
2 große Handvoll frische Bärlauchblätter
1 EL gemahlene Mandeln (alternativ kann man auch Walnüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne nehmen)
3-4 EL Olivenöl extra vergine
Salz

Alle Zutaten in einem Blender zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten.
In ein sauberes Glas füllen und mit etwas Olivenöl bedecken.
Das Pesto hält gut verschlossen mehrere Wochen im Kühlschrank.




Für die Nockerl:
400 g Dinkelmehl
100 g Weizenvollkornmehl
2 glückliche Eier
250 ml Vollmilch
1 EL hochwertiges Pflanzenöl (z.B. Raps)
Salz, Pfeffer
3-4 TL Bärlauchpesto

außerdem:
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
ca. 50 g Pecorino

Alle Zutaten bis auf Zwiebel, extra Olivenöl und Pecorino in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Der Teig soll relativ zäh sein – ist er zu flüssig, einfach noch etwas Mehl zufügen. Ist er allzu fest, noch einen Schluck Milch dazugeben.

Das folgende Foto ist vielleicht nicht ganz so appetitlich, aber es zeigt ganz gut die Konstistenz des Teiges:



In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, sobald es sprudelnd kocht, die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht siedet.
Mit einem Spätzlesieb den Teig in das Wasser schaben. Sobald die Nockerl an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie gar und können mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden.
Kurz unter kaltem Wasser abschrecken.

In einer großen Pfanne die fein gehackte Zwiebel im Olivenöl kurz anrösten, die Nockerl dazugeben und mitrösten. Mit dem geriebenen Pecorino bestreuen und evtl. noch mit ein paar zusätzlichen Pecorino-Flocken und einem Klecks Bärlauchpesto servieren.

Bei uns gibt es prinzipiell IMMER Salat zum Essen (ok, außer zu Süßspeisen), zu den Nockerln hatten wir eine große Schüssel grünen Salat mit steirischem Kürbiskernöl - passte perfekt. :)
 



Ihr findet das Rezept für die Bärlauchnockerl neben vielen anderen übrigens auch auf der Seite des 
Street Food Market - schaut mal vorbei! :)


Ihr Lieben, damit wünsche ich euch eine schöne neue Woche!

Macht es gut und bleibt gesund - mit Bärlauch sicher kein Problem :)

Alles Liebe,
Salma


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5 Kommentare

  1. Oh, so schöne Fotos und so ein feines Rezept. Wenn der erste Bärlauch kommt, dann kann der sehnlichst erwartete Frühling ja nicht mehr weit sein. Danke für diesen kleinen Vorgeschmack.
    Liebe Grüße, Sabrina

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  2. Bei dir gibt es schon Bärlauch? Wahnsinn, da muss ich ja morgen direkt mal in meinem Garten nachschauen! Aber ich glaube, so weit ist die Natur hier noch nicht. Letztes Jahr habe ich das erste Mal Bärlauchgnocchis gemacht, das war so lecker!!! Bei deinen Fotos bekomme ich gleich wieder Appetit darauf :)
    Liebe Grüße von Barbara

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  3. Wie lecker!! Auf die Bärlauchzeit freue ich auch schon!!Leider wächst in meinem Garten keiner.
    Ich glaube, das sollte ich dringend ändern! Schließlich schmeckt selbst gepflücktes nochmal so gut ;)
    Liebe Grüße,
    Melanie

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  4. hmmmmm..... !! ich hatte heuer noch GAR KEINEN BÄRLAUCH! Unserer im Garten (wenig) lässt auch noch ein bisserl warten.... :/

    GLG Nora

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